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Horia Markel Handballtrainer
eine Kurzbiographie
on Thursday 21 June 2007
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Von Horia Markel habe ich nicht nur alles gelernt, was ich über Handball weiss, sondern unter seinem Einfluss auch grundlegend meine sportliche Einstellung und damit meinen Charakter schrittweise verbessert. Hier der Werdegang meines Handball-Lehrers.



Rumänien

Horia Markel wird am 06.09.1956 in Sighisoara (Schäßburg), im Regierungsbezirk Mures (Rumänien) geboren.
In seiner Jugend schafft er es, in die rumänische Juniorennationalauswahl aufgenommen zu werden. Nach seinem Sportstudium am Institut für Leibeserziehung und Sport in Bukarest (1976-79) setzt er sich 1981 mit 25 Jahren nach Schweden ab.

Schweden

Während seines Studiums der schwedischen Sprache an der Universität Lund (1981-84) lernt er das Handwerkszeug des Trainers bei Nationaltrainer Kaj-Åke Andersson, mit dem er die U21 bei Malmö Boll Idrottsförening trainiert. 1984 trägt die Arbeit erste Früchte, die Mannschaft wird schwedischer Meister. Nach seinem Erfolg mit der Jugend trainiert er 1984-86 die erste Mannschaft bei Malmö Boll Idrottsförening (Division 1, Südschweden).
Zur gleichen Zeit sammelt er wichtige Erfahrungen bei der schwedischen Trainerlegende und Vorgänger von Bengt Johannsson (Welt- und Europameister), Roger "Ragge" Carlsson mit dem er 1984/85 die schwedische U21 Auswahl trainiert. Diese U21 Auswahl wurde damals vom Ausnahme-Jahrgang 1964 dominiert, der in den 90ern so erfolgreich sein sollte: Magnus Wislander, Staffan Olsson, Ola Lindgren usw.
In den Jahren 1984-88 erfolgt seine Weiterbildung zum Sportlehrer an der Hochschule in Örebro. 1986 wechselt Horia Markel zum IFK Malmö in die Div. I, Südschweden und steigt 1987 ins schwedische Oberhaus auf, der "Allsvenskan". Horia bleibt bis 1993 beim IFK Malmö und arbeitet dort u.a. bis 1991 mit Kent-Harry Andersson zusammen, der 1992 Schwedischer, 1996 Norwegischer, 2004 Deutscher Meister und 2004/05 Pokalsieger wurde.
In seiner Zeit beim IFK Malmö formt er etliche internationale Talente zu Spitzenspielern: Claus Munkedal (Dänemark), Vladislav Mechkov (Russland), Gunnar Gunnarsson, Torbjörn Jensson (Island), Peter Samuelsson, Robert Andersson, Umberto Brajkovic (Schweden). Robert Andersson gewann mit Schweden 1992 und 1996 zwei Mal Olympisches Silber; sein Nationalmannschaftskollege Umberto Brajkovic spielte in der Bundesliga u.a. bei der HSG D/M Wetzlar und beim VfL Gummersbach und wechselte dann nach Spanien (Teka Santander).
Eigene Jugendspieler des IFK Malmö kann Horia in diverse Schwedische Auswahlmannschaften bringen: Johan Nilsson (Junioren-Nationalmannschaft), Håkan Nilsson, Anders Håkansson und Henrik Löfberg (U21 Nationalmannschaft).

Deutschland

Aus familiären Gründen zieht Horia 1993 nach Würzburg. Trotz zahlreicher Angebote hochklassiger Vereine (u.a. TV Großwallstadt, TUSEM Essen) trainiert er zunächst den Oberligisten TG Kitzingen. 1994 wechselt er zur TG Würzburg, mit der er zweimal bis in die Verbandsliga Bayern-Nord aufsteigt. Nach langjähriger Umwerbung akzeptiert Horia 2000 den Posten des Jugendkoordinators des Regionalligisten HSC Bad Neustadt. Unter seiner Ägide wird neben beachtlichen Leistungen bei diversen internationalen Turnieren (Dänemark, Brasilien) und mehreren Landesliga-Meisterschaften (C-Jugend, B-Jugend) auch ein Bayrischer Meistertitel eingefahren (B-Jugend 2005), sowie eine ganze Reihe von Nachwuchs-Spielern des 16.000-Einwohner Ortes zu BHV-Auswahlspielern ausgebildet: Mit Sebastian Albus, Sebastian Kirchner, Thomas Paul, Alexander Schmidt, Leo Straub, Peter Scheuplein, Nils Thomas, und Jan-Patrick Weinhardt stehen sowohl 2004 als auch 2005 acht HSC-ler mindestens in den jeweiligen erweiterten Bayernkadern. Albus und Kirchner werden sogar zu DHB Sichtungen berufen. Kurzfristig arbeitet Horia auch unter anderem mit der Herrenmannschaft in der 2. Bundesliga (2003), zieht sich jedoch bald wieder zurück um sich seiner Familie wieder stärker widmen zu können. Nebenbei leitet er seit 2003 das Stützpunkttraining für den Bezirk Unterfranken, mit dem er 2006 zum ersten Mal seit 25 Jahren Bayrischer Meister wird (siehe BHV Bericht).
2002 wird Horia's Lehrerausbildung aus Schweden anerkannt, so dass er als Lehrer arbeiten darf und seine Handball-Tätigkeit nicht mehr dem Broterwerb dienen muss. Zugleich erkennt der DHB seine Lizenz aus Schweden als der deutschen A-Lizenz äquivalent an und Horia nimmt nun an den angebotenen A-Lizenz Fortbildungen teil, so z.B. beim Supercup 2003 in Riesa (Deutschland, Schweden, Spanien, Frankreich, Kroatien, Russland), wo es zu einem Wiedersehen mit seinem Kollegen aus Schweden, Bengt Johannsson kommt. Mit seinen Sprachkenntnissen übernimmt er dort auch gleich spontan die Rolle des Übersetzers für "Bengan". Auch bei der Lizenzverlängerung im Rahmen der WM 2007 war Horia mittendrin als Deutschland in der Kölnarena das Finale gegen Polen gewann.

In der Saison 2007/2008 trainiert Horia nun die DJK Waldbüttelbrunn in der Bayernliga. Die DJK beendete die letzte Saison als dritter und ist dieses Jahr sicherlich wieder ein heißer Kandidat für den Aufstieg in die Regionalliga.

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